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datum/ort: 4.2.2012 - 2521 trumau

 

 

Liebe Frauen und Männer

hier die Details für das nächste Jahreskreisfest:
Am Samstag, 4.2.2012 um 17 Uhr in
2521 Trumau, Gartengasse 12


Name des Festes: Imbolc (Lichtmess)

Thema: Langsam und noch versteckt kommen die Lebenskräfte der Natur wieder in Fluss, das Tageslicht wird mehr, der neue Wachstumszyklus beginnt - gleichzeitig ist das für uns die Zeit, den Samen für unsere persönlichen neuen Vorhaben, Projekte, Ideen und Visionen für das aktuelle Jahr ins Leben zu bringen.

Die Farbe weiß symbolisiert die Reinheit und das Freisein für Neues und deshalb unterstützt weiße oder helle Kleidung die Idee des Festes.

Mitzubringen:

Männer: 1 weißes Getränk (z.B.: Holunderblütensaft, Weißwein, Sekt, Weißbier, Milch, Kokoslikör..), 1 Teelicht, 1 Taschenmesser, 1 Stück Leder oder Lederbänder (wenn vorhanden)

Frauen: 1 weiße Speise für das Buffet 1 weiße Stumpenkerze (Höhe ca. 15-20 cm, bleibt nachher bei euch) 2 Teelichter, 1 handgroßer Stein

Allgemein: Farbe des Festes ist weiß; Kleidung weiß bzw. so hell wie möglich

Unterstützende Vorbereitungen: Wer möchte kann bereits den Tag oder einige Stunden vor Beginn des Festes dem Thema widmen. Dazu zählen verschiedene Arten von Reinigung und Loslassen wie z.B. Ausmisten von Dingen die ihr nicht mehr braucht; den Körper reinigen (Dusche, Peeling, etc.); sich Gedanken machen, was ihr 2012 ins Leben bringen möchtet.

Für all jene, die dabei sein möchten und noch nicht angemeldet sind, bitte um einen kurzen Anruf oder Mail. Wir freuen uns auf das gemeinsame Feiern mit Euch!

Liebe Grüße Martina, Ronny, Monika

Martina Besler-Gramsel, Tel. 0676 76 08 657
Ronald Deutsch, Tel. 0664 73 761 388
Monika Bischel, Tel. 0650 80 80 764

imbolc - lichtmess

wir kennen es wahrscheinlich unter maria-lichtmess.

es ist der lichtjungfrau brigid gewidmet und soll uns sagen, dass die tage schon wieder länger werden, somit uns mehr tageslicht zur verfügung steht und dass die natur ganz langsam zu erwachen beginnt.

es ist auch die zeit wo das heilige tier - der bär - ganz vorsichtig mal seine nase aus der höhle streckt.

wolf-dieter storl schreibt:

"Noch immer gibt es alte Bauern, die am Lichtmeßtag ihre Obstbäume wachrütteln und den Bienen im Stock die frohe Botschaft verkünden.

Vielerorts soll das Dreschen und Spinnen an diesem Tag beendet sein, denn nun kommt der Erbsen- oder Kornbär, der, wie wir gesehen haben, die neue Fruchtbarkeit bringt.

Auch gilt der Tag noch immer als Lostag. Es wird orakelt, wer heiratet, wer sterben muß und wie die Ernte ausfallen wird.

Um zu erfahren, wie lange der Winter noch anhalten wird, wendet man sich an jene Tiere, die in Erdhöhlen ihren Winterschlaf halten. Vom Dachs und vom Fuchs ist da die Rede, aber sie dienen nur als Ersatz für den Bären. Ist es zu Lichtmeß schön und warm, muß der Bär noch sechs Wochen in seiner Höhle bleiben, heißt es vielerorts. Sieht der Bär am Lichtmeßtag seinen Schatten, muß er noch vierzig Tage in die Höhle, lautet die Regel in England und Frankreich. Sechs Wochen oder vierzig Tage dauert es bis zur Frühjahrstagundnachtgleiche. Dann hat der Petz seinen Winterschlaf endgültig abgeschüttelt, und der Bann des Winters ist gebrochen.

Der Bär, der die Fruchtbarkeit bringt, und die Bienen, aus deren Waben goldgelbe Kerzen gemacht werden, sind die Lieblingstiere der weißen Brigid. Als Gegensätze gehören sie auch zusammen: der massige, geile, faule Petz und die winzigen, keuschen, fleißigen Immen. Vor allem wegen des Honigs, den sie aus den Blüten saugen, ohne diese zu zerstören, achtete und verehrte man die Bienen. Für die alten Europäer war der Honig, der erst im 17. Jahrhundert durch den Rohrzucker ersetzt wurde, der einzige Süßstoff. Er war so heilig, daß er als Opfergabe für die Götter und Ahnen verwendet wurde, und nur in den Weihenächten des Mittwinters durften Honigkuchen als segensspendende Kultspeise gegessen werden.

Die Indogermanen sahen im Honig ein Überbleibsel eines fernen, goldenen Zeitalters, den Tau, der vom Weltenbaum herabtropft. Wahrlich eine königliche Speise, für den Auserwählten der Weißen Göttin, den honigschleckenden König der Tiere, ebenso geeignet wie für den König der Menschen. Der trank mit seinen Edlen den aus Honig gebrauten Met, während Bauern, Knechte und Gesinde sich mit Gerstenbier zu begnügen hatten."

 

„wir freuen uns auf dich“

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