Bandhas

Das energetische System im Yoga

Ein hilfreichtes Tool während der Asana Praxis oder bei der Meditation sind die enegetischen Verschlüsse, die sogenannten Bandhas.

Dabei dreht sich alles um das Prana, also die Lebensenergie. Diese ist für jeden frei verfügbar. Als Transportmittel dient die Luft. Mit jedem Einatmen gelang Prana in das menschliche Energiesystem und wird über die Meridiane transportiert.

In der Yoga Tradition gibt es 3 Hauptkanäle die mitéinander verbunden sind.

Sushumna Nadi (Zentralkanal), Pingala Nadi (rechter Kanal) und Ida Nadi (linker Kanal).

Entlang Sushumna Nadi reihen sich auch die 7 Hauptchakren (Energietore) auf und versorgen so den physischen und die energetischen Körper.

Und was machen da die Bandhas genau?

Die dienen wie Tore um das durch den Atem aufgenommene Prana bestmöglich in den Körpern zu verteilen.

Zu den wichtigsten zählen das Mula Bandha (Beckenboden), das Uddhiyana Bandha (Nabel) und das Jalandhara Bandha (Kehlkopf). Wenn Mula und Jalandhara verschlossen sind ist das Uddhiyana zwar auch geschlossen, jedoch wird es meistens dynamisch gehalten und dient auch als Pumpe für das Prana in den Energiebahnen.

Auch auf der physischen Seite sind die Bandhas sehr hilfreich, denn sie bringen mehr Stabilität und Ausrichtung in Steh- und Sitzpositionen. Sie können auch als Drishti (Fokuspunkt) in der Yoga Praxis (Dharana) verwendet werden um so die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper und den Atem zu lenken.

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