Der achtgliedrige Pfad

Gelassenheit

Patanjali wird als Vater des Yoga bezeichnet und gilt auch als Verfasser der Yoga Sutra. Diese gilt als Leitfaden im klassischen Yoga und gibt Orientierung für die eigene Praxis.

Wer sich mit dieser Sutra beschäftigt erkennt, dass Yoga nicht nur ein wenig meditieren, atmen und den eigenen Körper verrenken bedeutet.

Vielmehr geht es darum die eigene Yoga Praxis als ganzheitliche Entwicklung zu verstehen. Die Sutra gliedert sich in 8 Bereiche. Diese umfassen die Betrachtung des Verhaltens anderen und sich selbst gegenüber, das Training des eigenen Körpers, der Sinne und des Geistes.

Yama – Niyama – Asana – Pranayama – Pratyahara – Dharana – Dhyana – Samadhi

Durch die Vielschichtigkeit der Betrachtungsmöglichkeiten minimiert sich die Yoga Praxis nicht nur auf die Körperübungen sondern passiert auch abseits der Yoga Matte im eigenen Leben.

Wie bei einer Kette greifen die einzelnen Glieder dieses Pfades ineinander. Die Entwicklung geht nicht von 1 bis 8 sondern durchwegs mal da, mal dort. Am Ende sind alle Glieder miteinander verbunden und die eigene Vollkommenheit hat sich entwickelt.

Der sogenannte All Eins Zustand stellt sich ein. Alles IST und völlige Wertfreiheit ist allgegenwärtig.

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